Kann ein Wohnmobil auch ein Cabrio sein? Kann es eine Garage mitbringen, in die der Smart passt? Oder soll es lieber ein Anhänger sein, dessen Fläche sich besonders variabel nutzen lässt? In der Welt des Caravanings gibt es all das und noch mehr. Die individuellen Nischenangebote sind sehr reizvoll für Camper, die auf Reisen keine Art von Komfort missen möchten. 





    Wohnmobil mal anders – 3 außergewöhnliche Fahrzeuge

    Kann ein Wohnmobil auch ein Cabrio sein? Kann es eine Garage mitbringen, in die der Smart passt? Oder soll es lieber ein Anhänger sein, dessen Fläche sich besonders variabel nutzen lässt? In der Welt des Caravanings gibt es all das und noch mehr. Die individuellen Nischenangebote sind sehr reizvoll für Camper, die auf Reisen keine Art von Komfort missen möchten.

    Das Wohnmobil als Cabrio

    Man denkt jetzt – Anfang Februar 2020 – an einen verfrühten Aprilscherz, wenn man von dieser Idee hört, doch sie wurde wirklich realisiert.

    In Köln hat der Nischenexperte Piotr Kubinsk den Skydancer Apéro für etwa 130.000 Euro (Vollausstattung) zum ungewöhnlichen Reisemobil entwickelt, dessen GFK-Dach mit einer Fläche von 2 x 2 m auf Knopfdruck wie bei einem Cabrio nach hinten ausfährt.

    Nun sitzen die Insassen im Fahrerhaus mit drehbaren Einzelsesseln, zwei hinteren Einzelsitzen und Klapptischen auf einer Sonnenterrasse mit prächtigem Ausblick dank der Rundumverglasung.

    Das Konzept mit der erhöhten Fahrerkabine hat sich Kubinski patentieren lassen, und zwar für die beiden wichtigen Märkte EU und USA. Sogar nächtigen lässt es sich mit diesem Cabrio-Wohnmobil unter freiem Himmel.

    Das Wohn-Cabrio verbleibt erfreulicherweise in der 3,5-Tonnen-Klasse. Das fahrfertige Leergewicht beträgt 3,08 Tonnen, also können noch 420 Kilogramm zugeladen werden.

    Natürlich ist eine kleine Aufrüstung zum Beispiel mit stärkeren Motoren möglich, doch dann steigt der Preis deutlich über 130.000 Euro.

    Der Smart in der Heckgarage

    Der französische Hersteller Notin bietet mit dem Liner 940 G ein Flaggschiff an, das tatsächlich einen Smart, Fiat 500 oder Mini in seiner Heckgarage aufnehmen kann und dem es auch sonst an nichts fehlt.

    Der „Palast auf Rädern“ (Werbung des Anbieters) enthält Küche, Bad mit Waschmaschine, ein französisches Doppelbett, zwei Längssofas, eine Ledervollausstattung, ein ausgefeiltes Lichtkonzept mit Ambientebeleuchtung, einen Geschirrspüler, eine Mikrowelle und und und …

    Es eine Wohnung mit Garage auf Rädern. Dafür sind 9,40 Meter Länge nötig, außerdem hat dieser außergewöhnliche Komfort natürlich seinen Preis: Er beginnt in der Basisausstattung bei 350.000 Euro.

    Das Fahrzeug ist ein aufgebauter Iveco Daily 70C, der als 7,5-Tonner unterwegs ist. Wer vor 1999 seinen Pkw-Führerschein erworben hat, darf ihn damit noch fahren, aber nur ohne mitgeführten Pkw in der Heckgarage. Dieser erhöht dann das Gesamtgewicht auf 10,7 Tonnen, dafür ist der Lkw-Führerschein Pflicht.

    Der Campervan Affinity: Raumwunder mit überraschender Innenarchitektur

    Wer nach einem niedrigen Preisniveau Ausschau hält, wird beim Campervan der polnischen Marke Affinity fündig.

    Er ist mit 6,36 Metern Länge relativ klein und wirkt fast wie ein Kastenwagen, nur das Hochdach über dem Fahrerhaus verweist auf das Caravaning.

    Doch die Innenarchitektur überrascht, sie wertet den Mini-Camper sehr deutlich auf. Die L-förmige Küche begeistert mit einer ungewöhnlich breiten Arbeitsfläche, im Heck befindet sich ein elektrisch höhenverstellbares Doppelbett, darunter nimmt eine Garage zwei Fahrräder auf.

    Der Toilettenraum wird durch das klappbare Waschbecken größer, auch das Sideboard bietet auf der Beifahrerseite sehr viel Stauraum.

    Die Sitzgruppe kann zu Stockbetten umgebaut werden, die obere Koje ist 1,90 Meter lang. Das Raumgefühl wirkt offen und sehr großzügig, wozu die Lichtdurchflutung über das Dachfenster beträgt.

    Über den Affinity Campervan haben wir letzte Woche hier ausführlich berichtet.

    Wochenrückblick Camping News KW04-2020


    Willst du immer aktuell informiert werden ? Folge mir doch !

    Camping News Wochenrückblick – KW08/2020

    Die niederländische Regierung reduziert die Höchstgeschwindigkeit: auf den Autobahnen und Schnellstraßen gilt ab 16. März 2020 landesweit eine Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern. Diese Neuregelung ist zwischen 6:00 und 19:00 Uhr wirksam.

    Camping News Wochenrückblick – KW07/2020

    Beim führenden Portal für Campingurlaub camping.info gibt es ein neues Design. Damit soll die Suche und Buchung von Campingplätzen noch komfortabler werden. Auf dem Portal sind 2.172 Campingplätze aus Deutschland gelistet.

    Camping News Wochenrückblick – KW06/2020

    Über 33.000 Besucher strömten am ersten Februarwochenende 2020 auf das Gelände der Reisemesse in Dresden (Ostragehege mit ~20.000 m² Fläche). Darunter waren auffallend viele sehr junge Reiselustige, die sich für die Angebote der rund 400 Aussteller interessierten.