Dies ist ein Artikel, der ganz besonders die Frauen ansprechen soll. Tagtäglich stehst du vor Spiegel und Kleiderschrank, um dein Outfit zu perfektionieren und vielleicht sogar ständig einen neuen Look zu kreieren. Warum nicht auch einmal für dein Womo einen neuen Look schaffen?  





    Auf zur Schönheitskur fürs Wohnmobil!

    Dies ist ein Artikel, der ganz besonders die Frauen ansprechen soll. Tagtäglich stehst du vor Spiegel und Kleiderschrank, um dein Outfit zu perfektionieren und vielleicht sogar ständig einen neuen Look zu kreieren. Warum nicht auch einmal für dein Womo einen neuen Look schaffen?

    Gerade jetzt wäre die passende Zeit dafür! Also, worauf wartest du noch? Auf die Genehmigung deines Mannes? Lass es lieber bleiben, denn das dauert oder wird wohl auch nichts. Überrasche ihn einfach!

    Du fragst dich: Kostet das nicht viel? Antwort: Nein! Ein neues Womo kostet viel, viel mehr, und wenn du einige meiner Ratschläge umsetzt, hast du so gut wie ein neues Wohnmobil für relativ wenig Geld.

    Die meisten Materialien kannst du im Baumarkt, in einem Möbelgeschäft, im Stoffladen oder online kaufen. Ich selber stöbere dafür gerne in Billig-Läden und habe schon so manches interessante Accessoire*(Werbung) für extrem wenig Euro ergattert.

    Damit ich mich beim weiteren Umstylen nicht über Bohrlöcher ärgere, die man dann gerade nicht mehr braucht, verzichte ich in der Regel auf Schrauben & Co. Stattdessen habe ich doppelseitiges Klebeband, Klettband und Montagekleber immer an Bord. Man weiß ja nie, was mir bezüglich Womo-Stylings so spontan einfällt…

    Doch nun nicht länger rumgeredet, auf in den „Kampf“! Im Folgenden findest du ein paar Vorschläge, wie du in relativ kurzer Zeit mit vergleichsweise wenig Geld ein nahezu neues Womo – von innen betrachtet – bekommst.

    Schönerer Durchblick für dein Wohnmobil

    Wer kennt das nicht, immer wieder fällt der Blick auf die Vorhänge*(Werbung) und man überlegt, dass die vom Werk aus vorhandenen so ganz und gar nicht dem eigenen Stil entsprechen.

    Und dann das alljährliche Abnehmen, Waschen und wieder Aufhängen der ungeliebten Gardinen. Zudem lieben Staub und Gerüche meine Vorhänge besonders.

    Nun hast du die Möglichkeiten, entweder dem gleichen System entsprechend neue Gardinen zu nähen oder dir ein – vielleicht sogar einfacheres – anderes System*(Werbung) zu suchen.

    Im ersten Fall hast du in den alten Vorhängen die ideale Vorlage, sozusagen das perfekte Schnittmuster. Im zweiten Fall ist zu überlegen, wie die neuen zu befestigen sind. Informiere dich am besten bei einem Fachmann. Der bin ich nämlich nicht! Ich war froh, meine alten Gardinen als Muster nehmen zu können, denn ich bin weder eine begnadete Näh-Künstlerin noch Fachfrau für Aufhängungen.

    Entscheide dich nun zwischen selbstgenähten Stoffgardinen und fertig gekauften Plissée- oder Schiebevorhängen. Meine Wahl fiel – wie gesagt – auf die einfachere Möglichkeit.

    Du benötigst: schönen Stoff, Schere, Nähmaschine inklusive Zubehör sowie Zeitungspapier.

    Neue Vorhänge für dein Wohnmobil – so geht’s:

    Vorhänge abnehmen – auf Zeitungspapier legen – die Umrisse umfahren – Zeitungspapier-Schnittmuster auf den neuen Stoff legen – diesen entsprechend ausschneiden – alle Seiten umnähen, eventuell noch einen Stofftunnel für die Gardinenstange oben nähen – aufhängen – fertig!

    Klingt einfach, ist auch relativ einfach. Beweis: Sogar ich habe es geschafft! Übrigens Alternativen sind – wer es mag – selbstgehäkelte Gardinchen. Solche mit Engelsmotiven zierten einst die Scheiben meines ersten VW-Busses…

    Auch der Po will im Wohnmobil auf etwas Schönem sitzen

    Die nächste „Baustelle“ im Womo könnten die Sitzbezüge*(Werbung) sein. Wer viel fährt, nutzt sie viel ab. Aber auch Wenig-Nutzer erfreuen sich an neuen Polstern, im Wohnbereich sowie beim Fahrer- und Beifahrersitz. Damit kann man sogar „düstere“ Stimmung aufhellen. Die Wirkung der Farben ist enorm!

    Hierzu kann ich nicht wirklich eine Anleitung für eine eigene Komplett-Erneuerung geben. Ich bin ehrlich: Das Nähen neuer Bezüge ist mir viel zu kompliziert. Aber es geht auch anders:

    • du kaufst passende neue Bezüge im Fachgeschäft. (Ist teuer!)
    • du kaufst für die vorderen Sitze Schonbezüge (kann einigermaßen erschwinglich sein!) und besorgst dir für den Wohnbereich Decken und Kissen, die du geschickt drapierst (kann extrem billig sein!)

    Meine Lösung war die zweite. Das Tolle daran: Je nach Lust & Laune oder nach Jahreszeit wechsle ich immer wieder die Farben!

    Schranktüren im Wohnmobil einmal anders

    Viele Hersteller liefern Womos mit dunklen Fronten an Schranktüren. Warum auch immer… In meinem momentanen Wohnmobil war es das gleiche Dilemma: dunkle Eiche und wenig Fenster.

    Toll, kam mir vor wie in einer Gruft. Aber alles andere stimmte, und so griffen wir zu und veränderten. Neue Schränke kamen nicht infrage, die jetzigen waren ja erst ein Jahr alt und gut in Schuss. Also besorgte ich mir selbstklebende Dekorationsfolie*(Werbung) und ließ meinen Mann machen (Der hat hierbei ein besseres Händchen!).

    Das Resultat: Aus dunklen, hässlichen Türfronten wurden beige-weiße, freundliche Türen, die dem kompletten Innenbereich ein viel helleres Ambiente gaben.

    Du benötigst: Zollstock oder Metermaß, Bleistift, Schere oder Schneidemesser, Papier, Dekorationsfolie, sauberen Lappen sowie Plastikschaber oder so etwas wie Kreditkarte..

    Wohnmobil Schränke mit Deko-Folie bekleben – so geht’s:

    Schrankfronten ausmessen – Folie kaufen oder bestellen – Türen abschrauben – reinigen – Maße der jeweiligen Tür auf die Rückseite der Folie übertragen oder Tür einfach auf die Folie legen – Folie ganz genau ausschneiden – aufkleben – mit einem trockenen Lappen sowie einer Plastikkarte drüberfahren (Von der Mitte aus zum Außenrand!), um Bläschen wegzuwischen – Tür wieder einsetzen

    Tipp: Bei abgerundeten Ecken erweist sich das Ganze ein wenig schwieriger. Aber auch dieses Problem hat mein Mann gemeistert. Geduld & Mut!

    Natürlich kannst du die Schränke auch streichen. Achte dabei auf die richtige Farbe! Echtholz sollte vorher abgeschliffen werden. Abkleben nicht vergessen! In einem meiner letzten Womos hatte ich lediglich die vorstehenden Umrahmungen mit einem Antik-Blau gestrichen. Sah super mediterran aus!

    Wände im Wohnmobil mögen’s auch bunt

    Wenn wir schon mal bei Farbe sind: Auch Wände vertragen ebenfalls ein wenig Farbanstrich. Das habe ich persönlich noch nicht gemacht. Warum, erfährst du gegen Ende, denn meinen Wänden kommt eine andere Aufgabe zu. Viel Wand hat so ein Womo eh nicht. Aber wer mag, tapeziert oder streicht.

    Du benötigst: Abklebeband, Farbe oder Tapete, Pinsel oder Schneidemesser & Tapetenkleister, Abdeckplane

    So geht’s:

    Boden sowie Möbel großzügig mit Plastikplane abdecken – Flächen reinigen – Ränder mit Kreppband abkleben – streichen. Oder tapezieren.

    Abwechslung durch neuen Boden im Wohnmobil

    Gerade der Boden, auf dem man viel läuft, wird besonders strapaziert. Teppichboden ist zudem extrem verbrauchsspurengefährdet. Übrigens lassen richtige Farb- und Musterauswahl eines Bodenbelags*(Werbung) den kompletten Innenbereich geräumiger erscheinen.

    Zunächst musst du dir darüber im Klaren sein, aus welchem Material dein neuer Boden bestehen soll. Zur Auswahl stehen Teppich, PVC oder Klick-Laminat. Letzteres erhöht das Gesamtgewicht ein klein wenig.

    Ecken sowie Rundungen stellen mich hierbei wieder vor einer größeren Herausforderung. Daher habe ich großzügigerweise auch diese Aufgabe meinem Mann überlassen. Delegieren kann ich…

    Du benötigst: Maßstab, gewünschten Bodenbelag, Teppichmesser & Schere, eventuell doppelseitiges Klebeband

    So geht’s:

    Alter Bodenbelag raus – diesen als Schablone für den neuen verwenden – ausschneiden – auslegen –Ecken und Enden mit doppelseitigem Klebeband befestigen – La voilà!

    Klick-Laminat erwartet eine andere Arbeitsweise. Sollte der Boden noch gut sein aber deinen Geschmack nicht treffen, so kannst du mit kleinen Brücken oder Teppichen arbeiten.

    Ich habe für den Bad-/Schlafzimmerbereich in einem großen schwedischen Möbelgeschäft terracottafarbene runde und ovale Badewannenvorlagen gekauft. Die sind wenigstens auch noch rutschfest.

    Für den vorderen Wohnbereich gab es terracottafarbene Flickenteppiche*(Werbung). Billige aber schöne Varianten, die auf meinen unscheinbaren – aber noch einwandfreien – PVC-Boden gelegt wurden.

    Etwas Romantik im Wohnmobil gefällig?

    Lichterketten bringen Romantik ins Leben. Warum nicht auch ins Wohnmobil-Leben?

    Alternativ dazu kannst du – möglichst zu dimmende – LED-Leisten*(Werbung) anbringen. Dafür brauchst du jedoch ein klein wenig Elektriker-Geschick. Ich begnüge mich mit fertig gekauften Lichterketten, habe mir jedoch auch eine LED-Leiste über der Sitzecke anbringen lassen.

    An der Markise draußen ist ebenfalls eine entsprechende Leiste angebracht, was beim abendlichen Zusammensein vorm Womo richtig gemütlich ist. Vom Hersteller wurde die große runde Duschluke mit einem LED-Lichterkranz versehen. Hat keinen tieferen Sinn, ist aber schön!

    Welche Lichterketten du wohin „verbaust“, liegt alleine in deiner Hand. Es gibt unzählige Möglichkeiten. Wichtig ist, beim Kauf daran zu denken, dass du entweder batteriebetriebene nimmst oder aber den Ort der Anbringung so wählst, dass eine freie Steckdose in der Nähe ist. Ideal an solchen Ketten ist, dass du stets umdekorieren kannst.

    Du benötigst: Lichterkette, Klebehaken oder doppelseitiges Klebeband oder Klettband oder Tesafilm

    So geht’s:

    Lichterkette dekorativ drapieren – die Enden (bei längeren eventuell auch die Mitte) mit einem der oben beschriebenen Befestigungsmöglichkeiten befestigen.

    Sehr schön sehen Tischdekorationen mit kleinen Lichterketten aus. Nehme dazu beispielsweise ein Marmeladenglas, fülle es mit bunten Dekosteinen oder anderer Dekoration und stecke eine kleine batteriebetriebene Lichterkette dazu. Du kannst die Ketten auch im Obstkorb oder anderswo drapieren.

    Dekorative Aufbewahrungsmöglichkeiten fürs Wohnmobil

    Herumfliegende Schuhe, Zeitschriften, Bücher und andere Dinge kannst du ganz einfach mittels eines breiteren Gummikordels*(Werbung) oder eines ordinären Spanngurtes, die du an der Stirnseite eines Sitzes oder an der Wand befestigst, einklemmen. Das bringt Ordnung und sieht außerdem noch schön aus.

    Kleinkram in Küche und Bad fliegt gerne mal völlig unkoordiniert im Womo herum und animiert zum schier endlosen Suchen und Fluchen. Du kannst dem Einhalt gewähren, indem du dir in Möbelgeschäften oder in Billigläden kleine Boxen oder Schachteln in uni oder mit einem schönen, passenden Dekor besorgst und dort dem Krimskrams Asyl gewährst.

    Wenn die Aufbewahrungsbehälter*(Werbung) dann auch noch einheitlich aussehen, beschriftet sowie am Boden mit doppelseitigem Klebeband oder Klettband „unverrutschbar“ gemacht werden, hast du praktische Hingucker. Natürlich kannst du dir derartige Kästchen auch selber aus Pappe oder Holz basteln.

    Viele, viele kleine Deko-Ideen…

    Ich habe es gerne so richtig gemütlich in meinem Wohnmobil. Dazu gehören für mich – zum Leidwesen meines Mannes, der eher auf nüchtern und minimalistisch steht – auch verschiedene Accessoires. Hier eine kleine Aufzählung dessen, was mir das Womo-Leben selbst beim größten Mistwetter noch angenehmer macht:

    • generell versuche ich, alles farblich gut abzustimmen. Das ist so eine Macke von mir. Also alles Ton-in-Ton.
    • auf einer freien Wand habe ich eine Fotocollage*(Werbung) – mein Zuhause, meine „Kinder“ sowie Erinnerungen von Reisen – in einem schönen Bilderrahmen hängen. Der schlichte Rahmen ist mit einer Art Knetmasse befestigt, damit ich ihn immer wieder ohne Rückstände austauschen kann.
    • bei mir steht immer eine Pflanze auf dem Tisch. Im Frühling mal ein kleiner Tulpenstrauß, im Sommer gibt‘s Lavendel oder Rosmarin in einem Topf, die als Kräuter beim Kochen dienen, im Winter steht hier ein kleiner Weihnachtsstern. Manchmal habe ich auch eine künstliche Pflanze im Wohnbereich stehen, die jedoch ziemlich echt aussieht.
    • ein metallener runder Utensilienhalter*(Werbung) gibt längerem Küchenzubehör wie Schöpflöffel, Schneebesen, Kochlöffel & Co. eine Heimat.
    • meine Gewürze fülle ich in kleine dekorative Gläschen mit Retro-Verschluss und stelle sie in eine selbstgebaute Ablage an der Küchenzeile.
    • für Handtücher sowie Geschirrhandtücher*(Werbung) habe ich dekorative Haken gewählt.
    • Zahnputzbecher, Seifenspender und Toilettenpapierhalter sind im gleichen Look gehalten.
    • eine ovale Bast-Unterlage auf dem Tisch, auf dem eine Obstschale steht, ist farblich abgestimmt.
    • auch die Bettwäsche*(Werbung) stimmt farblich mit den anderen Dingen im Wohnbereich überein.
    • Kaffeekanne und Geschirr sind ebenfalls farblich passend.

    Fazit

    Ich persönlich habe Kissen, Gardinen, Polster, Decken, Bettwäsche, Teppiche, Hand- und Geschirrtücher sowie das Geschirr farblich in den Tönen Terrakotta-orange-gelb-rot-braun abgestimmt.

    Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, über Sicherheit nicht! Daher habe ich auch alle frei stehenden Dinge, die während der Fahrt nicht weggenommen werden, entweder auf einer rutschfesten Unterlage stehen oder mit Klett- beziehungsweise beidseitigem Klebeband befestigt, damit sie beim Bremsmanöver nicht zum Wurfgeschoss mutieren.

    Viel Spaß beim Dekorieren!


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